Free delivery above 50 CHF

So kleiden Sie sich für einen Halbmarathon.

Running

Einen Halbmarathon zu laufen ist eine herausfordernde, aber zugleich unglaublich lohnende Erfahrung. 21 Kilometer voller Laufgefühl, Atmosphäre und Gemeinschaft – oft der Höhepunkt monatelangen Trainings.

Egal, ob Sie sich auf den Göteborgsvarvet oder einen anderen Halbmarathon vorbereiten – die Kilometer, die Sie im Training gesammelt haben, sind das Wichtigste. Doch die richtige Kleidung am Renntag kann einen großen Unterschied machen, wie sich das Rennen tatsächlich anfühlt.

In diesem Guide zeigen wir, worauf es vor dem Start ankommen kann – von Schuhen und Socken bis hin zu Unterteilen, Oberteilen, Accessoires und zusätzlichen Layern für anspruchsvollere Wetterbedingungen. Ganz gleich, ob Sie auf Bestzeit laufen, das Erlebnis genießen oder beides miteinander verbinden möchten.

Kleiden Sie sich nicht zu warm

Ein häufiger Fehler am Renntag ist es, sich zu warm anzuziehen. Im Startbereich darf es sich ruhig leicht kühl anfühlen. Sobald das Rennen beginnt, steigt die Körpertemperatur schnell an – und was sich vor dem Start noch angenehm angefühlt hat, kann nach wenigen Kilometern bereits zu warm sein.

Überhitzung kostet Energie, verlangsamt das Tempo und kann das Rennen deutlich anstrengender machen, als es sein müsste.

Wählen Sie die richtigen Schuhe

Wenn Sie bereits ein Paar Schuhe haben, in denen Sie gerne laufen, ist das meist die sicherste Wahl. Wenn Sie kurz vor dem Renntag neue Schuhe benötigen, wählen Sie ein Modell, das sich vom ersten Lauf an bequem anfühlt und zu Ihrem Tempo passt.

Die Passform ist entscheidend. Die Schuhe sollten stabil sitzen, ohne Druckstellen zu verursachen, und im Zehenbereich etwas Platz bieten, da die Füße bei längeren Läufen oft anschwellen.

Viele Läuferinnen und Läufer wählen für einen Halbmarathon einen leichteren und reaktionsfreudigeren Schuh als für das tägliche Training, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Für schnelle Zeiten sind Wettkampfschuhe mit Carbonplatte eine beliebte Wahl.

Möchten Sie tiefer in das Thema eintauchen? Entdecken Sie hier unseren kompletten Laufschuh-Guide.

Socken mögen wie ein kleines Detail wirken, können auf längeren Distanzen aber einen großen Unterschied machen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Reibung zu reduzieren und die Füße trocken zu halten.

Das Material spielt eine große Rolle. Vermeiden Sie Baumwolle, da sie Feuchtigkeit aufnimmt und das Risiko von Reibung und Blasen erhöhen kann. Synthetische Materialien und Wollmischungen transportieren Schweiß besser ab und sorgen für mehr Komfort.

Auch die Passform ist entscheidend. Die Socken sollten eng anliegen, ohne zu verrutschen oder Falten im Schuh zu bilden. Für längere Läufe bevorzugen viele Läuferinnen und Läufer dünnere Socken, während Kompressionssocken für zusätzlichen Support beliebt sind.

Unterteile

Shorts sind die häufigste Wahl für den Renntag – auch bei kühleren Bedingungen. Die Temperatur lässt sich oft mit Layern und Accessoires regulieren, die sich unterwegs leicht an- oder ausziehen lassen.

Es gibt verschiedene Arten von Laufshorts. Manche Modelle setzen stärker auf Komfort und Stauraum, während leichtere Race-Modelle minimalistischer und auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Klassische Split Shorts mit seitlichen Schlitzen und zusätzlicher Bewegungsfreiheit sind nach wie vor eine beliebte Wahl für Wettkämpfe. Shorts mit Innenshorts oder sogenannte 2-in-1 Shorts können zudem helfen, Reibung zu reduzieren.

Testen Sie Ihr Race-Outfit am besten schon vor dem Wettkampf bei einigen Läufen, damit nichts scheuert oder stört, wenn die Kilometer länger werden.

Oberteile

Singlets sind für viele Läuferinnen und Läufer die klassische Wahl am Renntag. Sie bieten maximale Belüftung und haben oft weniger Nähte, wodurch Reibung und Hautirritationen reduziert werden. Gleichzeitig bevorzugen viele ein leichtes Laufshirt aus Funktionsmaterialien für ein vielseitigeres Tragegefühl. Was am besten funktioniert, hängt oft von Temperatur, Tempo und persönlichen Vorlieben ab.

Wenn das Wetter für nur ein Singlet oder T-Shirt etwas zu kühl ist, kann Layering sinnvoll sein – zum Beispiel mit einem dünnen Shirt darunter. Bei kälteren Bedingungen kann auch ein leichtes Longsleeve eine gute Wahl sein.

Nähte, schweißnasse Materialien und viele Stunden in Bewegung können mehr Reibung verursachen, als man denkt – besonders unter den Armen oder im Bereich der Brustwarzen. Anti-Chafing-Creme oder Tape können auf längeren Distanzen einen großen Unterschied machen.

Mit den richtigen Accessoires fällt es leichter, sich auf den Lauf zu konzentrieren und einen guten Rhythmus zu finden.

Eine Laufcap schützt vor Sonne, Regen und Schweiß in den Augen. Wer etwas Luftigeres bevorzugt, kann zu einem Visor greifen. Auch ein klassisches Stirnband hilft dabei, Haare und Schweiß aus dem Gesicht zu halten.

Auf längeren Distanzen wird Stauraum wichtiger. Manche Läuferinnen und Läufer bevorzugen Shorts mit Taschen, andere setzen auf Laufgürtel oder Trinkwesten für Gels, Energie und Flüssigkeit. Das kann außerdem helfen, Stopps an Verpflegungsstationen zu vermeiden.

Für kältere Bedingungen

Manche Renntage bringen Kälte, Regen und starken Wind mit sich – dann kommt es darauf an, sich anzupassen, ohne sich zu warm anzuziehen.

Es geht selten darum, möglichst viel zu tragen, sondern vielmehr um Layer, die sich leicht regulieren lassen. Dünne Handschuhe sind ein Klassiker bei sinkenden Temperaturen, da sie sich einfach ausziehen lassen, sobald der Körper warm wird. Bei härteren Bedingungen können Armlinge, Westen oder eine leichte Windjacke einen großen Unterschied machen. Manche Läuferinnen und Läufer bevorzugen bei kälterem Wetter außerdem lange Tights. Wie immer hängt vieles vom Tempo und den eigenen Gewohnheiten ab.

Bei kaltem oder nassem Wetter kann es außerdem hilfreich sein, eine zusätzliche Schicht für den Start mitzunehmen – etwas, das Sie kurz vor dem Rennen einfach ausziehen können.

Es geht darum, einen Plan zu haben. Je weniger Sie während des Rennens nachdenken müssen, desto mehr können Sie die Atmosphäre, die Menschenmenge und das Gefühl genießen, die Ziellinie zu überqueren.

Weitere Guides